Was ist das besondere im «Resort La Ginabelle»?

Frage an die Hugentobler-Experten Matthias Kyburz und Peter Pfister




Sie haben im Resort La Ginabelle in Zermatt nicht nur eine neue -Hugentobler-Küche gebaut, sondern auch ein neues Buffet. Was ist grundsätzlich das Besondere bei diesem Umbau?

Matthias Kyburz: Die rollende Planung (teilweise während der Bauphase) und die sportliche Realisation in engen Zeitfenstern.


Wie war denn die Ausgangslage vor dem Umbau im Resort La Ginabelle?

Matthias Kyburz: Die Familie Abgottspon hatte einen Neubau mit zusätzlichen Bettenkapazitäten geplant. Die bestehende Kü­­che war zu klein. Thomas Abgottspon bat uns um ein Angebot einer bereits ge­­planten Küche.


Neben der geplanten Küche -offerierte Hugentobler eine zweite, prozesstechnisch optimierte -Variante. Die neue Küche wurde dann nach der optimierten Variante gebaut. Warum?

Matthias Kyburz: Erstens lassen sich mit der optimierten Postenanordnung Arbeitsabläufe effizienter gestalten. Zweitens hat­te der Grundriss in der Zwischenzeit schon Änderungen erfahren.


Gibt es Besonderheiten im Bereich Küche und Buffet?

Matthias Kyburz: In der Küche ist jeder Zentimeter genutzt – mehr Technik geht nicht mehr. Planungstechnisch Spitzenklasse, um effizient zu arbeiten. Nebst pulverbeschichteten Möbeln und ästhetisch wunderschönem, geflammtem Stein gibt’s beim Buffet ein weiteres Extra: ein Kühlmöbel für Käse, Fleisch und Fisch. Eine in den Stein eingelegte Glasscheibe gibt den Blick auf den beleuchteten Inhalt frei. Jede Einheit ist – um die Emission der Gerüche zu vermeiden – hermetisch abgeschlossen und verfügt über ein eigenes Klima mit separaten Spezial-CNS-Verdampfern.


Zermatt ist mit dem Auto generell nicht erreichbar, fast alles muss mit der Bahn und mit Elektrofahrzeugen in den Ort transportiert werden. Hat das den Planungs- und Bauprozess komplizierter oder aufwändiger gestaltet?

Peter Pfister: Das hat mir am Anfang tatsächlich Sorgen bereitet. Aber sofort wurde klar, dass die Bau- und Transportunternehmen vor Ort Profis sind, die für jede Herausforderung eine Lösung finden. Klar waren mehr Arbeitsschritte notwendig: für Küche und Buffet mussten je vier LKWs zuerst in Täsch auf Motorwagen und dann am Eingang von Zermatt auf E-Transporter umgeladen werden. Wir waren sieben Hugen­tobler-Leute: vom Monteur über den Planer bis zum Berater, jeder packte mit an. So haben wir fürs Einbringen von Küche und Buffet je einen Tag gebraucht. Die Trans­­portunternehmen haben toll gearbeitet – wir mussten keinen einzigen Schaden verzeichnen.


Hat der Standort Bern aus Walliser-Sicht auch Vorteile?

Matthias Kyburz: Dieses Projekt hat ge­­zeigt, dass Hugentobler bei Planung, Montage und Service sehr schnell und unkompliziert vor Ort ist. Auch preislich spielt es keine Rolle, ob wir im Berner Oberland oder in Zermatt eine Küche bauen oder den Service machen.


Kann man sagen, dass die Bedürfnisse des Hotels mit der neuen Küche und dem neuen Buffet nun komplett abgedeckt sind?

Matthias Kyburz: Die Familie Abgottspon hat mit viel Weitsicht und Mut in die neue Küche und Buffetanlage investiert. Der Ho­telbetrieb ist fit für die Zukunft, um die wachsende Zahl der Gäste kulinarisch zu verwöhnen. Wir wünschen der Familie besten Erfolg





Matthias Kyburz startete als Koch ins Berufsleben. Nach drei Jahren im Aussendienst von Hugentobler wechselte er vor acht Jahren in die Objektplanung, in der Zwischenzeit als Leiter Konzept und Objektplanung.






Peter Pfister brachte 20 Jahre Erfahrung im Bau und in mechanischen Werkstätten mit, als er zu Hugentobler kam. Zuerst war er sieben Jahre als Monteur für das Familienunternehmen tätig, nun als Projektleiter und Planer.


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