Mandarin Oriental Palace – ein grosser Gewinn für Luzern

Nach rund drei Jahren Renovationszeit wurde das traditionsreiche Luzerner Hotel Palace am 24. September als Mandarin Oriental Palace wiedereröffnet. Rund 100 Millionen Franken hat der ­chinesische Investor Yunfeng Gao ins his­torische Gebäude aus dem Jahr 1906 investiert. Mit einem ähnlichen Betrag hat er kurz zuvor auch das Kempin­ski Palace Engelberg in einen wunderschönen Luxuspalast verwandelt. Das Luzerner Architekturbüro Iwan Bühler, das schon beim Umbau in Engelberg ganze Arbeit geleistet hat, lieferte auch in Luzern eine architektonische Meisterleistung.



General Manager im Mandarin Oriental Palace ist der Schweizer Christian Wildhaber, der schon die ganze Renovation und das Rebranding der Luzener Hotelikone begleitet hat. Der gelernte Koch arbeitete zuvor in führenden Positionen unter anderem in Bali, Beijing, Hongkong, Marrakesch und im chinesischen Shenzhen. Die vier hoteleigenen Restaurants und Bars stehen unter der Leitung von Gilad Peled, der in Bordeaux mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Christian Wildhaber freut sich darauf, «endlich Gäste aus aller Welt begeistern zu dürfen».


Freude herrscht aber auch in der lokalen Hotelszene. Für den «Luzerner Hotel­könig» Urs Karli (The Hotel, Astoria, Renaissance) ist klar: «Ein neues Hotel mit einem grossen Namen ist ein Gewinn und bringt uns allen mehr als ein leeres Palace.»

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